Wenn ein Hund Kinder nicht mag oder beisst

Wie mittels Tierkommunikation herausgefunden wurde, wie der Familienfrieden wiederhergestellt werden kann

Erlebnisbericht:

Menschen und Hunde unterscheiden sich sowieso schon enorm, wenn Kinder und Hunde aufeinander treffen, liegt noch einmal eine Welt dazwischen, die es zu überbrücken gilt. Im folgenden Fall bat mich eine Mutter darum, mit ihrer Hündin zu kommunizieren, da sie zum zweiten mal die eigene Tochter gebissen hat. Sie hat einige Hundetrainer da gehabt, die auch nicht wirklich helfen konnten. Alle Maulkörbe bekommt die Hündin ab. Sie reagiert schon immer aggressiv bei Kindern, wenn jemand zu nahe kommt. Durch die Tierkommunikation soll geklärt werden, was ihr Problem ist und wie sie ein friedliches Zusammenleben schaffen können? Da Mala schon 7 Jahre da ist, möchte die Familie sie nicht abgeben, es sei denn, es gibt keine andere Lösung.

 

Ich bekomme noch ein Bild von Mala vor zugeschickt, weitere Informationen habe ich nicht. Im folgenden der Gesprächsverlauf mit Mala:

Den ganzen Tag schon baue ich immer wieder eine feine, mentale Verbindung zu Mala auf, nachdem ich am Vortag schon einmal bei ihr angefragt habe. Im Gegensatz zum Vortag, öffnet sie sich jetzt etwas mehr. Sie weiß, warum ich Kontakt zu ihr aufnehme und ich spüre einen dumpfen Schmerz in meiner Herzgegend, den sie mir zeigt und sie schämt sich auch dafür, dass es so gekommen ist. Ich höre ihr einfach weiter zu und bedanke mich, dass sie sich mir anvertraut. Mala hat ein sehr feines Gehör und mag überhaupt keine lauten, hohen Töne. Sie dringen direkt in ihr Gehirn ein und verursachen einen stechenden Schmerz. Sie weiß nie, wann Kinder wieder anfangen, zu kreischen. Es tut ihr unendlich leid, dass sie eure Kleine gebissen hat und sie ist euch sehr dankbar dafür, dass ihr sie nicht gleich weggeben habt. Mala weiß, wie sehr du als Mutter gestresst bist, weil du stets auf beide aufpassen musst und nicht weißt, welchen Grund sie für dieses Verhalten hat. Sie ist sehr dankbar darüber, dass sie sich nun über diese Art mitteilen darf.

 

Der dumpfe Schmerz in der Herzgegend ist der Schmerz der Trennung, den sie trägt, seit eure Kleine da ist. Als werdende Mutter hast du sie sehr gut auf die Ankunft von eurem Baby vorbereitet, sie durfte an allen Gegenständen und an der Kleidung schnüffeln. Aber sie mag überhaupt kein Kindergeschrei. Der Schmerz steht auch für die Zeit, als du noch viel mehr mit ihr allein unternommen hast und ihr eine viel engere Bindung hattet. Sie weiß, dass auch du sehr zwiegespalten bist. Du liebst Mala sehr, versuchst, ihr gerecht zu werden – aber Mala will Zeit mit dir allein verbringen. Mit dir auf dem Sofa liegen, sie vermisst es auch, dass du ihr Dinge erzählt hast, die dich beschäftigen, während du sie gekrault hast.

 

Mala braucht unbedingt einen ungestörten Rückzugsort, wo kein Kind ran kann. Leider kann man nicht verhindern, dass sie dem Kinderlärm ausgesetzt ist, ich erkläre Mala liebevoll, dass Kinder sich ausprobieren und sich über den Einsatz ihrer Stimme verständigen. Mala hört mir zu, aber sie lässt mich auch den Ohrenschmerz spüren, den sie bekommt, wenn es eine bestimmte Tonlage ist. Sie ist dann innerlich die ganze Zeit angespannt, weil sie nie weiß, wann es wieder laut wird.

 

Ich frage Mala, was sie sich wünscht? Wenn es eine Möglichkeit gibt, die Ohren zu schützen, dann würde sie es gerne ausprobieren. Ich spreche sie auf die Maulkörbe an, die sie auch nicht drauf gelassen hat. Die haben ihr ja bei ihrem Problem auch nicht geholfen. Das leuchtet mir ein. Also einen Ohrenschutz für Hunde würde sie ausprobieren.

 

Sie möchte schon bei euch bleiben, braucht aber mehr Aufmerksamkeit ohne Ablenkung. Sie weiß, dass es schwierig ist und möchte niemandem zur Last fallen. Wenn es bei euch nicht geht, wäre sie auch bereit, in ein neues Zuhause umzuziehen, weil sie schon großen Druck hat – sonst würde sie nicht so weit gehen und beißen. Sie würde sich dann ein Zuhause wünschen, wo ein Ehepaar ist, mit Haus und Garten und wo sie alleine ist und verwöhnt wird. Sie braucht auch keinen Zweithund, sie ist sehr wählerisch in der Auswahl ihrer „Freunde“. Sie ist eher Einzelgängerin, mag es sehr, unterwegs zu sein, ihrer Nase zu folgen, sich zu bewegen, auch mal am Rad oder am Pferd? Wobei ihr ein Rad lieber ist, als ein Pferd, weil das nicht zu sehr ablenkt. Ja, sie möchte irgendwie schon Mittelpunkt sein oder jedenfalls mehr Zeit mit Beschäftigungen verbringen, die ihr Spaß machen. Und dazu sollte das Ehepaar nicht zu alt sein, sondern aktiv, sportlich und unbedingt Hundeerfahren.

 

Ich warte noch ab, ob noch mehr von ihr kommt. Ja, sie übermittelt mir ganz deutlich, liebevoll und eindringlich: Sie weiß, dass „eure“ Zweisamkeitszeit vorbei ist und sie denkt sehr gerne daran zurück. Aber wenn es so ist und sich die Zeit verändert hat, dann trefft auch eine Entscheidung, wo alle Beteiligten mit zufrieden sein können, auch wenn diese Entscheidung „groß“ ist. Sie vertraut euch.

 

Ich bedanke mich bei ihr und wünsche ihr von ganzem Herzen alles Gute.

Gesprächsende.

 

Nachdem ich Malas Frauchen das Protokoll per Sprachnachrichten und Mail übermittelt habe, bekomme ich auch bald eine Rückmeldung dazu.

 

Mala hat einen eigenen Raum, in den sie sich zurückziehen kann, oder dahin gebracht wird, wenn die Kleine einen Wutanfall hat.

 

Malas Frauchen bemüht sich, wieder mehr Zeit mit Mala allein zu verbringen.

 

Sie haben auch angefangen, im Bekanntenkreis zu fragen, ob jemand jemanden kennt, der Mala übernehmen kann, auch wenn es sehr schwer fällt.

 

Die Kleine kommt in absehbarer Zeit in die Krabbelstube.

 

Auf dem Grundstück der Mutter geht es Mala gut, da sie sich dort frei bewegen kann, sie entspannt sich dort auch gut.

 

Mala wird mehr ausgelastet mit Fährtenarbeit.

 

Und es ist ein Umzug zur Mutter geplant, wo Mala dann immer 2ha Grundstück hat.

 

Falls die Familie trotz allem merkt, dass es nicht funktioniert, wird für Mala ein guter neuer Platz gesucht.

 

Wie in diesem Fall kann es in einem anderen Fall ganz andere Gründe haben, warum das Zusammenleben mit Kind und Hund nicht zufriedenstellend funktioniert. Bewertungen und Verurteilungen bringen rein gar nichts. Mittels Tierkommunikation kann die Ursache herausgefunden werden. Wenn die bekannt ist, können die Menschen auch passende Lösungen für alle Beteiligten finden.

 

Glaubst du nicht? Probier es aus....

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